Metabolische Kapazität – ein Sprungbrett auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Spitzenleistung

Metabolische Kapazität - ein Sprungbrett auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Spitzenleistung

Der Begriff „Metabolische Kapazität“ ist kein Schlagwort, das mir einfach so eingefallen ist, sondern ein Konzept, das sich über mehrere Jahre entwickelt hat. Seine Ursprünge liegen in der Analyse von wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Online-Blogs und Artikeln sowie Einzelberichte aus der Praxis, die meinen eigenen Erfahrungen bei der Arbeit mit Athleten, die buchstäblich die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit ausreizen, widersprechen.

Ich tauchte in dieses Labyrinth ein, um ein einheitliches konzeptionelles Modell zu finden, das diese Widersprüche in Einklang bringt. Das Ergebnis war/ist der Begriff Metabolische Kapazität.

Wie das Konzept der Metabolischen Kapazität entstand 

Während sich meine Arbeit in erster Linie auf metabolische Effizienz bei der Leistungserbringung konzentrierte, gab es drei wichtige metabolische Themen, die in direktem Widerspruch zu dem standen, was ich beobachtete und wahrnahm:

  • Ron Rosedales Arbeit über die Proteinzufuhr und mTor einschließlich seiner Zitate aus der Primärliteratur als Grundlage für die Befürwortung einer Proteinrestriktion. Nebenbei bemerkt ist Ron Rosedale ein großer Befürworter der Reduzierung des Glukosestoffwechsels, um Langlebigkeit zu erreichen. Seine „Dämonen“ sind überschüssiges Eiweiß und Glukose … aber warum?
  • Die Entdeckungen von Judy Baker und Grant Genereux zur Vitamin-A-Toxizität … Leber und Eigelb sind hervorragend bioverfügbare Vitamin-A-Quellen und gelten als gesunde Lebensmittel, die man in die Ernährung einbeziehen sollte, doch diese seriösen Quellen legen überzeugende Beweise dafür vor, dass Vitamin A giftig ist, und plädieren dafür, seine Aufnahme zu vermeiden oder zu minimieren. Dem stehen viele Studien, Fallstudien und anekdotische Belege entgegen … wiederum, warum?
  • Meine Gespräche mit Dr. Kaayla Daniel über Vitamin-D-Supplementierung. Kaayla war früher eine Befürworterin, hat aber in ihrer Weston-Price-Zeit ein Umdenken vollzogen, das sie bei der Vitamin-D-Supplementierung äußerst vorsichtig werden ließ.

Da ich großen Respekt vor Ron, Judy, Grant und Kaayla habe, konnte ich nicht einfach abtun, was sie sagten, nur weil es nicht in mein Weltbild passte, sondern versuchte zu verstehen, warum sie Ergebnisse beobachteten und erlebten, die fast diametral zu dem standen, was ich wahrnahm. Daraus entstand das Konzept der Metabolischen Kapazität.

Der entscheidende Faktor für die Metabolische Gesundheit

Man sieht, dass die Testpersonen von Ron, Judy, Grant und Kaayla relativ bewegungsarm und oft metabolisch beeinträchtigt waren. Beides verringert die Stoffwechselkapazität dramatisch.

Hinzu kommt die Art der Ernährung, die die Probanden zu sich nehmen oder – was noch wichtiger ist – zu sich genommen haben, was zu einer Beeinträchtigung des Stoffwechsels und/oder zu Bewegungsmangel und damit zu einer verminderten Stoffwechselkapazität geführt hat.

Sportlerinnen und Sportler können sich dem nicht entziehen: Eine Ernährung und Versorgungsstrategie, die von konzentrierten Kohlenhydraten als Hauptenergiequelle abhängt, wird auf lange Sicht die metabolische Kapazität verringern. So wie der 24-Stunden-Weltmeister von 2014, Jon Olsen, der über den Weg spricht, auf dem er sich befand, bevor er VESPA nutzte und OFM anwandte.

Das ist keine Panikmache oder ein auf Angst basierender Marketingtrick. Diejenigen, die mich kennen oder mit mir gearbeitet haben, wissen, dass ich nichts beschönige. Ich sage die Dinge, wie sie sind, und das kann in der heutigen sensibilisierten Welt „schockierend“ sein. Die Wahrheit ist oft schockierend, vor allem wenn sie im Gegensatz zu dem steht, was man uns glauben machen will.

Du hast die Kompetenz, das zu wissen

Gut „verkaufte“ Neigungen (englisch: confirmational bias) und unsere moderne Sucht nach Bequemlichkeit ist schlicht und einfach intellektuelle Faulheit. DU bist klug und hast ein HIRN. Nutze es! Vertraue auf dich selbst und deine Fähigkeit zu denken, anstatt dich auf einen Experten oder eine Publikation zu verlassen.

Sei neugierig und nimm dir die Zeit, zuzuhören und über neue Informationen nachzudenken, anstatt sie abzulehnen, nur weil es nicht viele wissenschaftliche Veröffentlichungen gibt und/oder weil sie einem Schlagwort widersprechen, das alles zu umfassen scheint.

Ein guter Anfang ist es, deine metabolische Kapazität zu steigern. Der Begriff Metabolische Kapazität ist kein Modewort, sondern ein Sprungbrett auf deinem Weg zu mehr Gesundheit und Top-Leistung.

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